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Landkreis Meißen
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Aviäre Influenza - Aktuelle Meldungen

Geflügelausstellungen und -märkten sowie Veranstaltungen ähnlicher Art

Durchführung wieder möglich

Mit der Amtstierärztliche Allgemeinverfügung Nr. 09/2017 (Text in der rechten Randspalte) wird das  Verbotes der Durchführung von Geflügelausstellungen und -märkten sowie Veranstaltungen ähnlicher Art aufgehoben.


Geflügelpest bei Wildvögeln

Übersicht über die Nachweise im Kreis Meissen

Gesunde Schwäne

Die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 14.11.2016 über die Anordnung der Aufstallung von gehaltenen Vögeln zum Schutz gegen die Geflügelpest im Freistaat Sachsen wurde aufgehoben.

Eine Karte mit den Restriktionsgebieten (Sperrbezirke mit rotem Rand, Beobachtungsgebiete mit blauem Rand) finden Sie im Geoportal des Landkreises Meißen.

Im Landkreis Meißen existieren per 29.03.2017 keine Restriktionsgebiete mehr.

 

 Feststellung  Fundort Tierart   Allgemeinverfügung  Erloschen
 09.03.2017  Niederlommatzsch  Schwan  Nr. 8  29.03.2017
 09.03.2017  Dresden*  Schwan  Nr. 8  29.03.2017
 09.03.2017  Dresden*  Kormoran  Nr. 8  29.03.2017
 09.03.2017  Dresden*  Bussarde  Nr. 8  29.03.2017

*Die Restriktionszonen reichen in den Landkreis Meißen und wurden durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Meißen aufgrund der örtlichen Zuständigkeit gebildet. Aktuelle Informationen zur Wildvogelgeflügelpest in der Stadt Dresden finden Sie hier.

 

 Überblick über die Restriktionsgebiete im Landkreis Meißen:

Landkreis Meissen frei von Wildvogelgeflügel-Pest

Legende:

  • roter Kreis: Sperrbezirk
  • blauer Kreis: Beobachtungsgebiet

Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen

Einzuhaltende Vorschriften

Geflügelpest Aviäre Influenza Vogelgrippe Kreis Meissen Schlossteich Moritzburg

Der Tierhalter eines Bestandes bis einschließlich 1 000 Stück Geflügel hat sicherzustellen, dass

  1. die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren gesichert sind,
  2. die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener
  3. Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- und Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standorts des Geflügels unverzüglich ablegen,
  4. Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,
  5. eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Außerdem ist ein Register nach den Vorschriften der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) zu führen.  

Den vollständigen Text der Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen finden Sie in der rechten Randspalte.

 


Informationen zur Klassischen Geflügelpest

Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Institutes

Geflügelpest Vogelgrippe Kreis Meissen

Die Klassische Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hoch pathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Sie ist eine in der Tiermedizin seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannte Infektionskrankheit, die bevorzugt Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse befällt. Diese "Vogelgrippe", wie sie in der Öffentlichkeit bezeichnet wird, ist eine Tierseuche, welche bei Einschleppung in Nutzgeflügelbestände hohe Verluste verursachen kann und deshalb frühzeitig Maßnahmen erfordert. Infektionen mit anderen Subtypen bleiben meist ohne gravierende klinische Auswirkungen.

Wassergeflügel bildet einen natürlichen Speicher für die Viren, insbesondere für niedrig pathogene Influenzaviren. Solche niedrig pathogene Influenzaviren können sich allerdings bei Wirtschaftsgeflügel wie etwa Hühnern und Puten, zur hoch pathogenen Form umwandeln; dann tritt das klinische Bild der Geflügelpest zutage.

Auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) finden Sie neben einer aktuellen Risikoeinschätzung zahlreiche weitere Informationen zur Geflügelpest (Aviäre Influenza).


Erste Funde von Geflügelpest bei Wildvögeln

Pressemitteilung

Wildvogelgeflügelpest Vogelgrippe Aviäre Influenza Landkréis Meissen

Im Landkreis Meißen (Städte Radebeul und Meißen) sind bei am 17. 18. und 21.01.2017 verendet aufgefundenen Wildvögeln (Graugans, Stockente, Schwan) Geflügelpesterreger des Typs H5N8 nachgewiesen worden.

Durch das Veterinäramt sind die in der Geflügelpest-Verordnung bei Wildvogelgeflügelpest vorgesehenen Maßnahmen eingeleitet worden. Neu ist die die Einrichtung eines Sperrbezirkes und eines Beobachtungsgebietes in Meißen um die Fundorte der infizierten Wildvögel. Der seit dem 20.01.2017 geltende Sperrbezirk um Radebeul und Moritzburg mit dem dazugehörigen Beobachtungsgebiet wurde erweitert. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen. Geflügel darf für die Dauer von 21 Tagen im Sperrbezirk und 15 Tagen im Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden. Geflügelbestände im Sperrbezirk werden durch Mitarbeiter des Veterinäramtes regelmäßig klinisch untersucht. Falls notwendig, werden auch Proben für weitergehende Laboruntersuchungen entnommen.

Die genauen Grenzen der genannten Restriktionsgebiete sind auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht.

Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert.

Im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet haben Halter von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese nicht frei herumlaufen. Im Sperrbezirk ist darüber hinaus die Jagd auf Federwild verboten.

Für alle Geflügelhaltungen gelten auf Grund einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft besondere Biosicherheitsmaßnahmen. So müssen neben gewerblichen Geflügelhaltern auch Hobbyhalter sicherstellen, dass

  • die Ein- und Ausgänge zu den Ställen gegen unbefugten Zutritt gesichert sind
  • die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutz- oder Einwegkleidung betreten werden. Die verwendete Schutzkleidung ist nach Verlassen des Stalls unverzüglich zu reinigen und zu desinfizieren oder unschädlich zu beseitigen.
  • eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, vermehrte Totfunde von Wildvögeln insbesondere Wasser- und Greifvögeln dem Veterinäramt zu melden.

Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher nicht dem Veterinäramt gemeldet haben, müssen das unverzüglich nachholen.

Bislang ist keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt.

Im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten sind grundsätzliche Hygieneregeln zu beachten.


Restriktionszonen direkt auf das Smartphone

BIWAPP ist die Bürger Info & Warn-App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung. Sie enthält jetzt auch Informationen zur Wildvogelgeflügelpest.